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....natürlich Heimat!

Bienenwachs

Bienenwachs! Das Gold des Imkers. Genau so ist es auch zu sehen! Nach einigen Skandalen in der Wachsverarbeitenden Industrie steht die Imkerschaft vor einem ernstzunehmeden und stetig wachsendem Problem.

Das Bienenwachs ist ein wichtiger Bestandteil der Imkerei und muss mit großem Verantwortungsbewußtsein behandelt und verarbeitet werden. Während ein großteil von Imkern Ihren Wachs zur weiteren Verarbeitung in die Industrielle Umarbeitung aus den Händen geben, haben wir uns im Jahr 2017 für den eigenen Wachskreislauf entschieden.

Der einzige Weg zum unverfälschtem Wachs! Durch die Anschaffung einer Mittelwandpresse sind wir einen großen Schritt in eine zukunftsorientierte Richtung gegangen. Durch die konsequente Wabenerneuerung in den Völkern, die Entdeckelung der Honigwaben bei der Ernte und der gabe von Baurahmen erhalten wir im gesamten Bienenjahr eine bedeutende Menge Bienenwachs das wir mit großer Sorgfalt sammeln und weiter verarbeiten.

Nur so sind wir in der Lage, unseren Wachsbestand stetig zu kontrollieren und vor eine Verfälschung mit anderen Stoffen zu schützen.

Aufbau und Eigenschaften von Bienenwachs

Bienenwachs besteht aus Myricin (Anteil ca. 65 Gew-%), einem Gemisch von Estern langkettiger Alkohole und Säuren, das von Palmitinsäuremyricylester C15H31–COO–C30H61 dominiert wird, daneben freier Cerotinsäure C25H51–COOH, Melissinsäure und ähnlichen Säuren (12 %), gesättigten Kohlenwasserstoffen (ca. 14 %), Alkoholen (ca. 1 %) und anderen Stoffen (wie bienenartspezifischen Aromastoffen) (6 %).

Die analytische Charakterisierung des Bienenwachses findet heute in der Regel durch chromatographische Verfahren statt. Insbesondere die Kopplung Gaschromatographie/Massenspektrometrie unter Verwendung von Kapillar-Trennsäulen ermöglicht es, Verfälschungen des reinen Bienenwachses durch billigere Surrogate wie hochmolekulare Paraffine sicher zu erkennen.

Wie entsteht wachs!?

Bienen sind am Hinterleib mit innenliegenden Wachsdrüsen ausgestattet. Mithilfe dier wachsdrüsen stellen die Bienen kleine durchsichtige Wachsplättchen (Schuppen) her. Mit Ihren Hinterbeinen streifen Sie die Plättchen vom Hinterleib ab und führen es zum Mundwerkzeug um es dort weiter zu verarbeiten.

Eines dieser Wachsplättchen hat ein Gewicht von ca. 0,8 Milligramm. So benötigt man ca. 1,25 Millionen Plättchen um ein Kilo Bienenwachs zu erhalten.


Was sind eigentlich Mittelwände!?

Mittelwände bestehen aus Bienenwachs und werden, im günstigtsten Fall, direkt vom Imker hergestellt. Mittelwände werden in die Rähmchen eingelötet und dienen dem Bienenvolk als Richtungsweisende Starthilfe in der Bienenbehausung. Eine frisch hergestellte Mittelwand in der Größe 420 x 260 mm (Dadant) hat ein Gewischt von ca. 100 Gramm.

Die Bienen verarbeiten zunächst das vorgegebene Wachs der Mittelwände ehe Sie eigenes Wachs mit einfließen lassen. Der Wabenbau und auch die Mittelwände werden im zuge der Verarbeitung bis auf wenige hundertstel Millimeter abgetragen und erreichen so am Ende höchste Stabilität.